Kunstzmittag #26

SUNITA ASNANI

Isabel

Isabel freut sich auf eine Zeit, in der ihre regelmässige, künstlerische Praxis wieder im Vordergrund stehen darf. „Wenn ich zu lange nichts mache, mein Handwerk nicht pflege, blockiert mich das. Dann warte ich auf die grosse Idee, die so nicht kommt." 

https://www.aufzurkunst.ch/posts/kuehlendes-malen/

https://www.aufzurkunst.ch/posts/wegwarte/

Ihre Frage in die Runde: Wie nährt ihr euren inneren Künstler?

Hier einige Antworten:

  • Barbara: In die Natur gehen, Gespräche mit Menschen führen, andere Künstler*innen sehen. 
  • Graziella: Spielen. Tanzen, denn da muss ich nichts, und dadurch darf ich alles, ich bin da, lustvoll und gedankenlos, weil ich nichts beweisen muss.
  • Sunita: Durch mein Tanztraining werde ich regelmässig inspiriert, Verschiedenes aus dem Internet, Filme, Tanzvorstellungen.
  • Isabel: Spielen mit meinem Material. Aus der Freude und der Neugier heraus schaffen.

Barbara

Barbara hat die Einladung erhalten, sich künstlerisch einzubringen für einen privaten Anlass am kommenden Sonntag. Sie stellt uns ihre Arbeit mit dem Titel „POLAR“ vor, eine Fotoperformance und Installation auf der Basis eines Wandbildes: die Göttin im Gleichgewicht mit Raubtier und Beute (Polaritäten). 

Ihre Frage in die Runde: Wie kann ich Worte dafür finden?

  • Graziella: Wieviel Worte braucht’s wirklich? Eher auf die Stärke des nonverbalen Raumes bauen.
  • Sunita: Die Übersetzung ins Jetzt geschieht durch deine Person, in der Interaktion mit der weissen Figur.

Graziella 

Graziella zeigt uns ein Video von einem Tanzprojekt, an welchem sie mitgemacht hat. 

Ihre Frage in die Runde:
Wie gestaltet ihr künstlerische Prozesse mit anderen zusammen? (oder wie würdet ihr sie gestalten?)

Was ist euch dabei wichtig? Welche Erfahrungen habt ihr schon gemacht? Wie verändert sich das, wenn ihr ein Projekt anstösst im Gegensatz zu wenn ihr Teilnehmerin seid?

Wir führen ein Gespräch über Prozesse in Gruppen, über die Entscheidung über Entscheidungsfindung, über das Einbringen von Emotionen, über das Phasenmodell nach Tuckmann (Teamentwicklung). 

Sunita

quick and dirty from Sunita Asnani on Vimeo.

Mein Beitrag ist in 10 Minuten entstanden. Ich habe dazu eine Aufnahme aus dem Tanzstudio vom letzten März zusammengeschnitten, in der ich explizit mit der Perspektive der Kamera spiele. Ich wurde in der Runde ermutigt, meinem Teenage-Traum nachzugehen und MTV-Clips zu machen:-). Danke!